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Pigmentmale werden im Volksmund auch Muttermal oder Leberfleck genannt, im medizinischen Sprachgebrauch heissen sie Nävi oder melanozytäre Nävi. Sie weisen eine Vielfalt von Erscheinungsbildern auf.
Nävi
Nävi können flach oder erhaben sein, rosa bis dunkel-braun oder schwarz gefärbt sein, und eine Grösse von wenigen Millimetern bis hin zu einigen Zentimetern haben. Nävi treten im Alter über 50 Jahren nur selten auf.
Die Mehrzahl der Nävi ist harmlos, aber bestimmte Arten sollten hinsichtlich Veränderungen oder Anzeichen eines Melanoms beobachtet werden. Weniger als 30% der Melanome entstehen aus Nävi, sie treten meistens spontan auf Atypical nevi.
Atypische Nävi
Atypische oder dysplastische Nävi sind Pigmentmale, die anders und unregelmässiger aussehen als die übrigen. Da sie Melanomen ähnlich sind, ist es wichtig, alle atypischen Nävi von einem Dermatologen untersuchen zu lassen, um sicher zu gehen dass sie gutartig sind. Die ABCD-Regel zur Identifikation von Melanomen kann hilfreich sein bei der Frage, ob Sie den Rat eines Experten suchen sollen:
Menschen mit atypischen Nävi tragen ein deutlich höheres Risiko, irgendwann ein Melanom zu entwickeln. Ihre Haut sollte deswegen regelmäßig untersucht werden.
Dermale Pigmentmale
Dermale Pigmentmale können leicht erhaben bis auffallend vorgewölbt sein. Ihre Farbe kann von rosa bis hell- oder dunkel braun variieren. Dermale Nävi sind gutartige melanozytäre Läsionen, die nur selten das Risiko einer Melanomentwicklung in sich bergen.